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Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?

Trag den Kaufpreis, dein Eigenkapital und dein Einkommen ein. Der Rechner zeigt dir die ganze Kaufrechnung mit Nebenkosten und Kredit – und ob der Kauf bequem, knapp oder noch nicht zu deinem Monat passt.

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Land

Für die Grunderwerbsteuer. Ohne Angabe bleibt sie offen.

Erspartes, das du einbringen willst – ohne deinen Notgroschen.

Alle dauerhaften Einkommen im Haushalt. Bonus und Sonderzahlungen besser weglassen.

Optional. Zeigt dir den Vergleich zur künftigen Rate.

Optional. Versicherungen, Auto, andere Kredite, Verträge – ohne die Miete.

Ersparnis, die du nach dem Kauf als Reserve behältst – nicht Teil des Eigenkapitals. Ohne Angabe rechnet der Rechner damit, dass nach dem Kauf keine Reserve bleibt.

Optional. Trag ein Angebot deiner Bank ein, wenn du eins hast.

Ergebnis

Trag deine Werte ein – hier erscheint dann das Ergebnis.

Orientierung mit deinen Angaben und Annahmen – keine Finanzierungsberatung und keine Zusage einer Bank.

So rechnet der Rechner deinen Kauf

Zum Kaufpreis kommen die Kaufnebenkosten. Beides zusammen sind die Gesamtkosten. Davon ziehst du dein Eigenkapital ab – der Rest ist der Kredit, den du brauchst.

Aus Kredit und Zins ergibt sich die monatliche Belastung. Der Rechner stellt sie deinem Einkommen, deinen übrigen Fixkosten und deinen Rücklagen gegenüber und sagt dir, ob der Kauf bequem, knapp oder noch nicht passt. Gibst du deine heutige Miete an, siehst du auch den Vergleich.

Kennst du deinen Zins noch nicht, rechnet der Rechner mit einem durchschnittlichen Marktzins und zeigt das als Annahme an. Hast du ein Angebot deiner Bank, trag deinen Zins ein.

Beispiel

Angenommen, eine Wohnung in Nordrhein-Westfalen kostet 420.000 €. Der Rechner setzt dafür rund 39.900 € Kaufnebenkosten an, zusammen 459.900 €. Mit 80.000 € Eigenkapital brauchst du einen Kredit von 379.900 €.

Bei 3,5 % Zins und 2 % anfänglicher Tilgung wären das rund 1.740 € im Monat. Ob das bequem passt, hängt davon ab, was nach dieser Rate für Leben, Rücklagen und deine anderen Ziele bleibt – genau das prüft der Rechner.

Alle Werte sind frei gewählte Beispiele. Zinsen, Nebenkosten und die Anforderungen der Banken ändern sich.

Welcher Anteil vom Einkommen?

Oft genannt wird, dass die Rate höchstens 35 bis 40 % des Nettoeinkommens betragen sollte. Das ist eine grobe Orientierung. Wichtiger ist, was nach der Rate übrig bleibt: Nebenkosten des Hauses, Rücklagen für Reparaturen, Auto, Kinder, Urlaub und Altersvorsorge.

Denk auch an später: Endet die Zinsbindung, kann die Rate steigen. Eine höhere Tilgung macht dich schneller schuldenfrei, erhöht aber die Rate. Rechne ruhig mehrere Varianten durch.

Kaufnebenkosten nicht vergessen

In Deutschland kommen zum Kaufpreis die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland unterschiedlich hoch), Notar- und Grundbuchkosten und gegebenenfalls eine Maklerprovision. Zusammen sind das oft rund 10 % des Kaufpreises, manchmal mehr. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Steuern und Gebühren. Deshalb fragt der Rechner nach Land und Region.

Viele Banken erwarten, dass du mindestens die Nebenkosten aus Eigenkapital bezahlst. Dein Notgroschen gehört nicht dazu – er sollte auch nach dem Kauf noch da sein.

In der Schweiz: die Tragbarkeit

Schweizer Banken prüfen die Tragbarkeit meist mit einem kalkulatorischen Zins, der deutlich über dem aktuellen Zins liegen kann, und rechnen Nebenkosten und Amortisation dazu. Die Wohnkosten sollen dabei höchstens rund ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen. Dazu kommen meist mindestens 20 % Eigenmittel.

Der Rechner bildet diese Bankrechnung nicht nach. Er zeigt dir, was mit deinen eigenen Angaben in deinen Monat passt.

Laufende Kosten nach dem Kauf

Mit der Rate ist es nicht getan. Als Eigentümerin oder Eigentümer zahlst du Grundsteuer, Versicherungen und Nebenkosten, in einer Eigentumswohnung zusätzlich Hausgeld. Dazu kommen Reparaturen und irgendwann größere Sanierungen – Dach, Heizung, Fenster.

Plan dafür von Anfang an eine monatliche Rücklage ein, auch wenn im ersten Jahr noch nichts kaputtgeht. Wie hoch sie sein sollte, hängt von Alter und Zustand der Immobilie ab.

Mehr als eine Zahl

Eine Immobilie verändert deinen Monat für viele Jahre. In Wealthbliss siehst du, was die Rate für deine anderen Ziele bedeutet, welche Stellschrauben es gibt – mehr Eigenkapital, längere Laufzeit, anderer Kaufpreis – und wie sich ein Kauf, ein Bau oder eine Sanierung auf dein „wirklich frei“ auswirkt.

Häufige Fragen

Was bedeuten bequem, knapp und noch nicht?

Der Rechner stellt die monatliche Belastung deinem Einkommen, deinen Fixkosten und Rücklagen gegenüber. „Bequem“ lässt Luft, „knapp“ wenig, „noch nicht“ zu wenig – mit deinen Angaben.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?

In Deutschland oft rund 10 % des Kaufpreises, je nach Bundesland und Makler auch mehr oder weniger. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Steuern und Gebühren.

Welchen Zins nimmt der Rechner?

Deinen, wenn du ihn einträgst. Sonst einen durchschnittlichen Marktzins als Annahme – das steht dann beim Ergebnis.

Ist das Ergebnis eine Finanzierungszusage?

Nein. Es ist eine Orientierung mit deinen Angaben. Was eine Bank dir anbietet, hängt von ihrer eigenen Prüfung ab.

Wird etwas gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft ohne Anmeldung. Gespeichert wird nur, wenn du ein Szenario selbst in Wealthbliss anlegst.

Die Rechner liefern Orientierung mit deinen Angaben. Sie sind keine Anlage-, Steuer-, Finanzierungs- oder Rechtsberatung.